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KONSTANZ - NEWS 


Zu wenige Nährstoffe im Bodensee: Berufsfischer kämpfen ums Überleben

Die Zeiten für die Bodensee-Berufsfischer sind äußerst schwierig. Seit Jahren gehen die Fänge deutlich zurück. Jetzt aber ist die Situation richtig dramatisch geworden. Der Grund: Der Brotfisch der Fischer, das Bodenseefelchen, findet nahezu keine Nahrung mehr und die Fische werden immer magerer.

Gerade einmal 15,2 Tonnen Felchen konnten die Bayerischen Bodenseefischer im Jahr 2018 fangen. Im Vergleich: Im Jahresmittel zwischen 2000 und 2010 lag der jährliche Ertrag noch bei 67 Tonnen. 

Auswirkungen auf Bodenseefischerei

"Von der Fischerei alleine können wir schon seit etwa zehn Jahren nicht mehr leben", sagt der Vorsitzende der Bayerischen Bodenseefischer, Roland Stohr aus Wasserburg. Aus diesem Grund verkauft Stohr mittlerweile auch zugekauften Fisch aus anderen Regionen und setzt zusätzlich noch auf die Vermietung von Ferienwohnungen. So schlimm wie derzeit war die Situation für die Berufsfischer am Bodensee noch nie.

Ursache: Zu wenig Phosphat

Die Ursachen für den Rückgang der Fänge sind so einfach wie kompliziert. Noch in den 70er und 80er Jahren galt der Bodensee als "schmutziges" Gewässer. Die Zuflüsse - auch aus den Kläranlagen - schwemmten Unmengen an Verunreinigungen und Nährstoffen in den See. Der See war "überdüngt" und drohte "umzukippen". 

Mittlerweile aber arbeiten die Kläranlagen so gut, dass der Bodensee als Trinkwasser-Reservoir höchster Güte gilt - die Wasserqualität liegt deutlich über den europäischen Vorschriften. Eine grundsätzlich gute Entwicklung, die aber auch Negativseiten hat. Mittlerweile wird soviel Phosphat aus den Zuläufen gefiltert, dass den Bodenseefelchen die Nahrung ausgeht.

Die Erklärung: Phosphat ist nötig für die Entstehung von pflanzlichem Plankton. Das wiederum dient kleinsten Insektenlarven, Krebstierchen und anderem Zooplankton als Futter. Genau von diesem tierischen Plankton ernähren sich wiederum viele Fischarten - allen voran das Bodenseefelchen. Ist also zu wenig Phosphat im Wasser, hungern auch die Fische. 

Während Roland Stohr und seine Kollegen vor einigen Jahren mit den vorgeschriebenen Netzen noch zwei bis drei Jahre alte Felchen gefangen haben, bleiben mittlerweile nur noch vier- bis fünfjährige Fische hängen - und die sind auch noch magerer als üblich.

Kormoran und Klimawandel

Hinzu kommen auch noch andere Ursachen, die den Fischern das Leben schwer machen, sagt Roland Stohr. Der Kormoran ist einer davon. Nach Einschätzung des schwäbischen Fischereibeauftragten, Dr. Oliver Born, fressen die Vögel vermutlich mehr Fisch, als die Fischer fangen können. Damit reduziert sich die Zahl der Tiere weiter. 

Auch der Klimawandel läuft gegen die Berufsfischer am Bodensee. Zum einen bleibt immer häufiger das Schmelzwasser aus den Alpen aus, das sonst größere Mengen an Nahrung in den See schwemmt, zum anderen fehlte in den letzten Jahren häufiger die sogenannte Vollzirkulation im Gewässer. Dieses witterungsbedingte Phänomen verursacht eine Durchmischung von höheren und tieferen Wasserschichten und spült Sauerstoff und Nahrung in die oberen 15 Meter des Bodensees, wo die Felchen üblicherweise am meisten Futter finden.

Kein Besatz möglich

Die Mangelernährung der Felchen ist sogar so dramatisch, dass die Fischer keinen Laich (Fischeier) fangen können. Der ist jedoch nötig, um im kommenden Jahr neue Jungfische zu besetzen. Ob die Tiere heuer gar nicht abgelaicht haben oder sich einfach nur das Laichverhalten verändert hat, weiß Stohr nicht genau. Fakt aber ist: Durch den ausgebliebenen Laichfang wird sich die Situation der Fischer in ein paar Jahren möglicherweise weiter verschärfen.

Forderungen der Berufsfischer

Die bayerischen Fischer fordern die Politik deswegen dringend zum Handeln auf. "Wenn die Situation so bleibt, dann wird es in 20 Jahren keine Berufsfischer mehr am Bodensee geben", sagt Roland Stohr. "Auch uns ist ein sauberer See wichtig", sagt der Vorsitzende der Bayerischen Fischer, "aber wir benötigen dringend mehr Nährstoffe im Wasser." Etwas mehr Phosphat würde der Trinkwasserqualität des Sees nicht schaden, ist sich der Wasserburger sicher.

Ein schneller Lösungsansatz wäre für Stohr auch die Einführung von engmaschigeren Netzen. Damit könnten die Bodenseefischer ihren Ertrag etwas steigern und wieder zwei- bis dreijährige Felchen fangen. Das hätte zugleich den Effekt, dass die verbleibenden Fische wieder über mehr Nahrung verfügen würden. Die Tiere wären dadurch gesünder und könnten z.B. wieder eher für Nachwuchs sorgen.

Andere Fischarten keine wirtschaftliche Alternative

Felchen sind zwar nicht die einzigen Fische im See, für die Bodenseefischer aber die wirtschaftlich interessantesten. Einfach so auf andere Fischarten zu setzen, sei nicht so einfach, sagt Stohr. Hechte und Zander beispielsweise könne man zwar verkaufen, seien aber nicht so gefragt. Noch extremer ist das bei den Rotaugen. Deren Fangmenge macht rund 30 Prozent des Gesamtertrages der bayerischen Fischer aus. Leider aber wissen die Kunden mit den eigentlich leckeren Weißfischen nichts anzufangen. Große Teile der gefangenen Rotaugen verkauft Roland Stohr deswegen an Tierparks - die aber zahlen schlecht.

Keine Bodenseefischer, keine regionalen Fische

Seit 1982 fischt der Wasserburger auf dem Bodensee, sein Vater Peter feiert heuer sogar schon sein 60. Fischerjubiläum. Beide setzen ihre Hoffnungen auch auf das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. "Ohne uns Berufsfischer gibt es am See auch keine regionalen Fischprodukte", sagen sie. "Felchen aus Russland, die kann man schon kaufen - aber das ist dann nicht mehr regional und nachhaltig". 

QUELLE  ARTIKEL & FOTOS ALLGÄU ONLINE


IST DIE FASNACHT ÜBERHAUPT NOCH KULTURELL TRAGBAR ???

 

Die Konstanzer Fasnet ist noch nicht mal richtig beerdigt, da stellen sich die Frage durch heftig geführte Diskussionen ob dieser Event überhaupt noch kulturell tragbar ist.

 

Da werden Bühnenreden eines Komikers betreffend angeblich diskriminierender Namensspielereien, Büttenreden einer Fraktionsvorsitzenden in Sachen Genderwahnsinn theatralisiert und Kitas verbieten den Kindern in Folge der Ratschläge eines Leitfadens diskriminierende Indianerkostüme.

 

Kann es das sein ??? Sind wir alle so unmenschlich ???

 

Die Fasnacht, der Karneval, der Fasching hat eine lange Traditionsgeschichte hinter sich und sich im Gesicht mit Sicherheit verändert. So werden schon lange keine Bösen Geister mehr vertrieben, höchsten noch Kellergeister einverleibt. Eine Woche mal den Alltag und dessen Sorgen vergessen, ausgelassen feiern und zugegeben flache Witze feiern...unbekümmert sein...

 

Wir von Konstanz-Live.de finden das genau das der Weg ist mit Problemen umzugehen und dazu gehört Lachen und ... Richtig ... 13 mal gerade sein zu lassen ...

 

Uns interessiert Eure Meinung, was sagt ihr dazu... als Diskussionsobjekt haben wir Euch den angedeuteten Leitfaden für KiTas und die Unterkategorie zum Thema Fasnet mal angehängt... Schreibt uns !!! Euer Konstanz-Live.de Team

KIDS aktuell - Fasching Vorteilsbewusst feiern !!!
KiDs setzt sich ein für… ...das Wahrnehmen von Diskriminierungen in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen, ...das Wissen um die Wirkungen und Folgen von Diskriminierungen für Kinder, ...Handlungs-, Interventions- und Präventionsstrategien gegen Diskriminierungen, ...das Mitdenken von Diskriminierung in Debatten zu Kinderschutz und Kindeswohl.
kids-2016-01_fasching.pdf (1.52MB)
KIDS aktuell - Fasching Vorteilsbewusst feiern !!!
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kids-2016-01_fasching.pdf (1.52MB)




WARNMELDUNG FÜR DEN LANDKREIS KONSTANZ

SIRENENTEST IN DER GESAMTEN SCHWEIZ

 

Information an die Bevölkerung

Die Schweiz führt am Mittwoch den 6.02.2019 im Zeitraum von 13:30 Uhr bis 14:15 Uhr den schweizweiten Sirenen - Test durch.

Dieser Sirenen - Test wird auch in grenznahen Städten und Gemeinden zur Schweiz im Landkreis Konstanz wahrnehmbar sein. Ein auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer.

 Gültigkeit 06.02.2019 von 13:30 Uhr bis 14:15 Uhr.

Weitere Informationen:

Für weitere Informationen steht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz Schweiz (www.babs.admin.ch) oder www.sirenentest.ch zur Verfügung.

Herausgegeben von: Baden Würtemberg, Lagezentrum der Landesregierung




06.02.2019 - 12:02 Uhr 

 

 

 

Teure Rohrreinigung: Senior zahlt 1700 Euro an dubiose Firma 🔧🚽


Ein "sanitärer Notfall" wurde am Montag in Konstanz-Petershausen teuer: ein älterer Mann hatte im Internet nach einer Rohrreinigungsfirma gesucht und anschließend eine Firma „Uwe Peter“telefonisch beauftragt. 

Nach rund drei Stunden erschienen zwei Männer ohne Handwerkerkleidung mit einem dunklen, nicht im Kreis Konstanz zugelassenen Fahrzeug und verlangten nach einer rund einstündigen angeblichen elektromechanischen Rohrreinigung einen Betrag von rund 1700 Euro in bar. 

Da der Mann die geforderte Summe nicht zu Hause hatte, begleiteten ihn die beiden Männer zu einer Bank an der Marktstätte und erhielten dort von dem mit der Situation überforderten Senior die geforderte Summe. Aufgrund der ausgeführten Tätigkeit und der Arbeitszeit besteht der Verdacht des Wuchers. 

‼️Während der Wartezeit an der Marktstätte könnte es zwischen dem Fahrzeug der beiden Männer und des Fahrzeugs einer unbekannten Autofahrerin zu einem Streifunfall gekommen sein, in dessen Verlauf möglicher Weise auch die Personalien der Beteiligten ausgetauscht wurden. Diese Autofahrerin wird dringend als Zeugin gesucht und gebeten, sich mit der Polizei Konstanz, Tel. 07531/995-0, in Verbindung zu setzen.

Quelle: PD Konstanz - 5.02.2019


QuelleÄRGER FÜR KONSTANZER GEMÜSEBAUERN

Streit mit Schweiz um Verzollungspflicht








Konstanzer Gemüsebauern haben mit dem Schweizer Zoll Streit. Nach SWR-Informationen geht es um die Abgaben für landwirtschaftliche Geräte, die auf Schweizer Gebiet eingesetzt werden.

Die Konstanzer Gemüsebauern berufen sich auf ein Steuerprivileg aus dem Jahr 1831. Damals wurde zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Kanton Thurgau ein Staatsvertrag über das an Konstanz angrenzende Tägermoos abgeschlossen. Er ist bis heute gültig und stellt die Konstanzer Gemüsebauern von Schweizer Bundessteuern frei.

Protestbrief an Schweizer Finanzminister

Nach SWR-Informationen hat der Schweizer Zoll von dieser Regelung Abstand genommen. Auf Geräte und Traktoren, die länger im Tägermoos verblieben, müssten neuerdings Steuern bezahlt werden. Der Konstanzer Oberbürgermeister hat reagiert und einen Protestbrief an den Schweizer Finanzminister geschrieben, heißt es aus dem Rathaus. Nun wird eine einvernehmliche Lösung gesucht.

Quelle: SWR | STAND 31.1.2019, 9:10 Uhr


SCHNEE VON GESTERN

Da für einen Konstanzer 10cm Neuschnee etwa so viel Chaos verursacht wie in anderen Regionen 2m es nicht schaffen, dieser lesenswerte Artikel:

Der Wintereinbruch in Süddeutschland bringt Massen an Neuschnee, es kann auch die nächsten Wochen Schneerekorde geben. Kein Problem, meint Jörg Kachelmann. Manchmal ist Wetter eben nur Wetter.

Man weiß, dass man sich um den Journalismus Sorgen machen muss, wenn die "Neue Zürcher Zeitung“ titelt: "Deutschland versinkt im Schnee". Das tut es natürlich nicht und außerhalb einer kleinen radikalen Minderheit in Bayern wundert sich Deutschland, was die alte Tante aus Zürich da schreibt, wie die Schneehöhen vom Dienstagmorgen ahnen lassen – zum Glück gibt’s den Brocken im Norden, damit es etwas weniger elend aussieht.

Die gute Nachricht für alle kassandresken Heulbojen, die bereits täglich den nationalen Notstand in Sachen Schnee ausrufen: Es kommt noch was dazu, weiterhin nicht für alle. Aber immerhin mehr für die Mittelgebirge, die bisher noch nichts gesehen haben, wie man an drei Beispielen bei der Schneedecken-Vorhersage sehen kann (für Details in Länder und Kreise, Schweiz, Österreich und Südtirol über Menü):

Mitternacht von Dienstag auf Mittwoch, Donnerstagabend und Freitagmorgen.

Auch diese Schneehöhen werden allerdings weit weg von irgendwelchen Rekorden sein außer in wenigen Nordstau-Gebieten der Alpen, nur fuhr früher die Bahn auch bei Schnee und der Landkreis Miesbach in Bayern konnte sich noch dunkel erinnern, wie es ist, wenn es schneit und musste noch keinen Katastrophenfall erklären, wenn es leicht anstrengender wurde im Winter und es im Januar schneite.

 

Rekord-Schneehöhen durchaus möglich
Dass das – junge Menschen werden überrascht sein – in der Vergangenheit schon öfter passierte, sieht man in den Archivkarten.

 

Der Januar 1981, 1954 und 1968. Oft kommen die höchsten Schneehöhen auch erst im Februar (wie bei der Galtür-Katastrophe 1999) oder wie 2006 im März zustande.

Das bedeutet, dass wir durchaus noch Rekord-Schneehöhen erleben könnten, vor allem in den Bergen. Es ist wie im Sommer (und hat nichts mit dem Klimawandel zu tun), dass es bei Wetterlagen eine Erhaltungsneigung gibt. So sieht es aus, als würde es in den kommenden anderthalb Monaten noch öfter feuchte Nordlagen geben, wie die Vorhersage für die Niederschlagsabweichung vom langjährigen Durchschnitt zeigt.

Da diese übernormalen Niederschläge am Alpennordhang bei durchschnittlichen bis leicht unterdurchschnittlichen Temperaturen fallen, bedeutet das vor allem für die Regionen oberhalb 1.000 Metern und vor allem in den zentralen und östlichen Alpen Schnee, viel Schnee.

Auch wenn wir jetzt noch weit von einem Rekord-Lawinenwinter entfernt sind ist es denkbar, dass wir uns in den kommenden Wochen weiter in diese Richtung bewegen, dass wir in Teilen der Alpen einen Schneewinter haben, von dem man immer wieder mal hörte, dass es ihn nie mehr geben würde.

Es ist das Kreuz mit der Wissenschaft: Der sich anbahnende Winter ist weder etwas, was gegen den Klimawandel spricht, aber auch nicht das Gegenteil davon. Auch wenn es schwer auszuhalten ist für beide Seiten des Hysterie-Managements: Manchmal ist Wetter einfach nur Wetter.

Quelle: T-Online/Kachelmann

 
 
 
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